Einzelhandel: Ladenlokale in Dortmunds Innenstadt zwischen Wohl und Wehe

Der schlafende Riese erwacht, hieß es in den letzten LÜHRMANN Citynews zu Dortmund. Es gebe eine hohe Flächennachfrage seitens erfolgreicher Filialisten, der Standort sei begehrt und neue Konzepte stünden in den Startlöchern. Gut ein Jahr später ist einiges passiert in den 1A-Lagen der westfälischsten aller deutschen Einkaufsmetropolen. Allen voran eröffnete mit der 33.000 Quadratmeter Verkaufsfläche umfassenden Thier-Galerie am ehemaligen Brauerei-Standort zwischen Silberstraße, Hohem Wall und Hövelstraße ein weiteres Mega-Center in Deutschlands Innenstädten. Die ist zwar im Vergleich zum Limbecker Platz in Essen nur etwa halb so groß, bietet aber dennoch Platz für 160 Geschäfte und Gastronomieanbieter. Zeit für eine neuerliche Bestandsaufnahme durch das auf innerstädtische Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Maklerhaus LÜHRMANN.

André Stark für Lührmann

Mieten Ladenlokale Dortmund

Hält die Innenstadt die neue Konkurrenz aus und profitiert sie vielleicht sogar durch eine gesamte Aufwertung des Standorts? Das war und ist die Kardinalfrage einer jeden Centeransiedlung, die in Dortmund noch schwerer zu beantworten ist als anderswo. Gezielte Ansiedlungsreize, die nachhaltige Förderung junger Unternehmen und die Stärkung der kommunalen Infrastruktur sorgten in den letzten zehn Jahren für einen erfolgreichen Strukturwandel. Die traditionsreichen Branchen Dienstleistung und Handel erlebten eine Renaissance. Nicht zuletzt durch Instrumente wie den kommunalen Masterplan Einzelhandel wurde die Dortmunder City gezielt gestärkt und die oberzentrale Funktion erfolgreich behauptet. Die Innenstadt setzte sich infolgedessen nicht mehr nur gegen die Konkurrenz im Ruhrgebiet durch, der Westhellweg gehörte plötzlich wieder zu den beliebtesten Einkaufsstraßen in Deutschland.

Gleichzeitig belegte Dortmund jedoch im letzten Städteranking des Wirtschafsmagazin Capital einen eher mäßigen 30. Platz unter 60 Konkurrenten. Für Ernüchterung sorgte neben der örtlichen Kaufkraft, die im Jahr 2010 bei 1.354 Euro pro Kopf und Monat lag, auch die weiter sinkende Einwohnerzahl. Dennoch ist die örtliche Wirtschaftsleistung gut und soll bis ins Jahr 2017 um 17,3 Prozent steigen. Dieser herausragende Wert wird allerdings zu einem nicht gerade geringen Anteil von denen erwirtschaftet, die Dortmund zwar als Wohnstadt den Rücken gekehrt haben, aber als Pendler und als Einzelhandelskunden täglich zurückkommen in die City. Das nachweislich hohe Besucheraufkommen kompensiert somit erfolgreich die niedrige Kaufkraft der Bevölkerung.

Dortmunds Innenstadt ist fest in der Hand von vorrangig internationalen Filialisten. Nahezu alle alteingesessenen Einzelhändler haben der übermächtigen Konkurrenz Tribut gezollt und sind verschwunden. Mit rund 75 Prozent hat Dortmund den größten Filialistenanteil unter den 15 größten deutschen Städten.Thomas Weking, Geschäftsführer bei LÜHRMANN in Osnabrück: „Für sie ist Dortmund gerade auch wegen der baulichen Substanz interessant. In den Top-Lagen finden sich viele moderne Einzelhandelsflächen, die den aktuellen Anforderungen des Einzelhandels gerecht werden.“ Die sehr gute Nachfrage nach Ladenlokalen in den 1A-Lagen des Westenhellweg führe daher zu einer kontinuierlichen Mietpreissteigerung. Im Verlauf der letzten zehn Jahre kletterte die Spitzenmiete in der 1A-Lage des Westenhellwegs um rund 14,3 Prozent nach oben und kann für Ladenlokale mit 80 bis 120 Quadratmetern Verkaufsfläche derzeit bei bis zu 200 Euro pro Quadratmeter liegen. „Auch auf dem Ostenhellweg werden noch Mietpreise von rund 110 Euro pro Quadratmeter erzielt. Zum Vergleich, in Essen liegt die Spitzenmiete bei etwa 100 Euro pro Quadratmeter“, so Weking weiter.

Im Investmentbereich herrscht eine ebenfalls starke Nachfrage, die das Angebot deutlich übersteigt, Einzelhandelsimmobilien in der der 1A-Lage sind in den letzten zehn Jahren um rund 13,7 Prozent im Wert gestiegen.

Gina Tricot hat eröffnet

Das Center sorgte zuletzt für eine erhöhte Bewegung in der Innenstadt. Frei werdende Ladenlokale wurden umgehend an bekannte Namen weiter vermietet. So haben die beiden Textilanbieter Gina Tricot und Desigual jeweils ein Ladenlokal auf dem Westenhellweg eröffnet. Während das schwedische Mode-Label im Neubau am ehemaligen Quelle-Standort (Westenhellweg 91-93) eine der dort entstandenen 800-Quadratmeter-Flächen anmietete, entschied sich auch Desigual für …

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COMFORT Städtereport Ladenlokale Osnabrück

Ertragsstarke Einkaufsstadt mit weiter steigendem Potenzial für Einzelhandel und Investment – Pläne für Shopping-Center am Neumarkt sorgen für Unruhe

Christine Kirscht für COMFORT

Mieten Ladenlokale Osnabrück

Wie auf einem Brückenkopf Niedersachsens ragt Osnabrück von Norden ins Land Nordrhein-Westfalen hinein. Die Stadt des Westfälischen Friedens von 1648 liegt zwischen dem Teutoburger Wald und dem Wiehengebirge, beherbergt selbst 163.514 Einwohner und versorgt als Oberzentrum eine Region mit etwa 765.000 Einwohnern, die sich durch ein deutlich über dem Landesdurchschnitt Niedersachsens liegendes, wirtschaftliches Wachstum auszeichnet. Das Nachfragepotenzial im Osnabrücker Einzugsgebiet beläuft sich einer Untersuchung der Lübecker Cima GmbH zufolge auf etwa 5.345 Millionen Euro pro Jahr. „Die geografische Nähe zur westfälischen Einkaufsmetropole Münster, die rund 60 km entfernt liegt, tut der Attraktivität Osnabrücks keinen Abbruch, weil es traditionell weder Münsteranern noch Osnabrückern einfiele, in der jeweiligen Nachbarstadt einzukaufen“, weiß Jürgen Kreutz, Geschäftsführer der COMFORT Düsseldorf GmbH, aus der langjährigen Erfahrung der Betreuung beider Mittelstädte zu berichten.

Dafür läge in Osnabrück auch kein Grund vor, weil sich die Stadt zu einer ausgesprochen stabilen und starken Einkaufsstadt mit weiter steigendem Potenzial entwickelt hat. Zwar liegen die Kernkompetenzen der Osnabrücker Wirtschaft traditionell im Fahrzeugbau und der Fahrzeugkonstruktion. In den letzten Jahren hat sich in Osnabrück jedoch ein spürbarer Strukturwandel weg vom produzierenden Gewerbe hin zur Dienstleistungswirtschaft vollzogen. Mehr als 70% der Beschäftigten arbeiten bereits in diesem Bereich. Die Bischofsstadt ist zudem Sitz einer Universität, einer Fachhochschule, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Deutschen Stiftung Friedensforschung.

Entwicklung und Perspektive:

Mieten stiegen innerhalb der letzten fünf Jahre in 1A-Lagen um 23,4 Prozent

In der 1A-Lage Große Straße zwischen Neumarkt und Nikolaiort liegt die durchschnittliche Miete für eine Ladenfläche von 80 bis 120 m² bei 95 Euro pro Quadratmeter. Gegenüber dem Jahr 2010 stieg der Mietzins damit noch einmal um 5,6 Prozent an. Innerhalb der letzten fünf Jahre stiegen die Mieten um 23,4 Prozent. Im Vergleich: Im Bundesdurchschnitt der regelmäßig von COMFORT untersuchten 170 Einkaufsstädte stiegen die Mieten im gleichen Zeitraum nur um 11,9 an. Ein deutliches Indiz für die Attraktivität der Einkaufsstadt Osnabrück. Aufgrund der hohen Nachfrage der Filialisten, besonders nach mittleren und großen Verkaufsflächen, die das Angebot an verfügbaren Ladenlokalen bei weitem übertrifft, zählt Osnabrück im Ranking der Mietpreise zu den Top 5 der Mittelstädte in Deutschland. Denn in den vergangenen Jahren hatte die Osnabrücker City zunehmend an Attraktivität gewonnen. 2004 eröffnete Multi Development die Kamp Promenade mit 13.000 m² Verkaufsfläche; Pirelli RE entwickelte vor zwei Jahren 7.000 m² für C&A und das Textilkaufhaus Lengermann + Trischmann investierte in die Erweiterung seiner Verkaufsfläche um 4.000 m² auf 18.500 m². Entsprechend stark verbesserte sich die Zentralität des Standorts. Insbesondere die Zahl der Besucher aus dem Umland stieg nach einem aktuellen Cima-Gutachten im Verlauf der letzten fünf Jahre von 36% auf 42%.

„Der aktuelle Grad der Filialisierung in der Top-1A-Lage beträgt derzeit etwa 90 %. Gleichzeitig hat es nur wenige Wechsel der Mieter in dieser Lage gegeben“, berichtet Jürgen Kreutz. Ein Umstand, der wiederum die besondere Attraktivität des Standortes widerspiegelt. Daher, so Kreutz weiter, sei die Aussicht für die 1A-Lage auch zukünftig positiv und das Mietpreisniveau leicht ansteigend.

Mit dem Modehaus L+T verfügt Osnabrück über eines der profiliertesten inhabergeführten Modehäuser in ganz Deutschland, von dem seine Kunden sagen, dass es über das vielfältigste Sortiment zwischen Hamburg und Düsseldorf verfüge. Die Entwicklung des ehemaligen Woolworth-Hauses optimiert die optische und konzeptionelle Anbindung an das offene EKZ Kamp-Promenade. Die Ansiedlung neuer Filialisten wie …

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CBRE: Mietpreise für Einzelhandelsflächen in Europa stabilisieren sich – weiterhin hoher Wettbewerb um Top-Lagen großer Städte

Rückgang bei Konsumklima macht sich in vielen Ländern der Eurozone bemerkbar

Martina Rozok für CBRE

Mieten Ladenlokale Europa

Trotz der verhaltenden wirtschaftlichen Stimmung und den gedämpften Einzelhandelsumsätzen bleiben die Mietpreise für Einzelhandelsflächen in Europa wegen des Wettbewerbs um die Top-Standorte stabil. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Immobilienberatungsunternehmens CBRE hervor.

Dabei ist das Konsumklima in Europa im vierten Quartal 2011 weiter zurückgegangen und liegt aktuell deutlich unter dem langfristen Durchschnittsniveau. Befürchtungen aufgrund der anhaltenden Krise in der Eurozone, der Angst vor Arbeitslosigkeit und des Rückgangs des Haushaltseinkommens hatten einen bedeutenden Einfluss auf das Konsumklima, insbesondere in den Ländern der Eurozone.

Der CBRE European Prime High Street Rent-Index stieg trotz des starken Wachstums der Mietpreise in Berlin, Manchester und Lille im vierten Quartal 2011 um nur 0,5 Prozent. Im Gesamtjahr 2011 stiegen die Einzelhandelsmieten in Europa um durchschnittlich 3,4 Prozent. Dabei hat sich das Wachstum im zweiten Halbjahr allerdings verlangsamt. Die Einzelhandelsmieten in den erstklassigen Lagen blieben in den meisten Fällen stabil, nur für einige führende Einkaufsstraße konnten signifikante Steigerungen registriert werden.

Die Nachfrage nach Flächen bleibt weiter stark auf die Top-Lagen in den führenden Metropolen fokussiert und Einzelhändler stehen hier in hohem Wettbewerb um adäquate Flächen. Dennoch versuchen Mieter insgesamt ihre Konditionen zu optimieren und nutzen dann das gesamte Spektrum möglicher Incentives aus, wenn es die Verhandlungsposition zulässt. Insgesamt wird auch von eher längeren Verhandlungsphasen berichtet, was nicht auf die Verhandlungen selbst, sondern auch auf eine sorgfältige Standortanalyse durch die Retailer zurückzuführen ist.

Das Konsumklima in Europa hat sich im ersten Halbjahr 2011 um den langfristigen Durchschnitt bewegt und ist in der zweiten Jahreshälfte gesunken. Besonders starke Rückgänge gab es im vierten Quartal 2011 in Dänemark und den Niederlanden, den stärksten Rückgang verzeichnete – mit 12,6 Basispunkten in der zweiten Jahreshälfte – Italien. Das Vertrauen der Einzelhändler selbst hat sich in Europa ähnlich entwickelt. In Großbritannien gab es nach einem Rückgang in der ersten Jahreshälfte 2011 zum Ende des Jahres hin eine Verbesserung.

Aufgrund des geringen Konsumklimas haben sich auch die Umsätze im Weihnachtsgeschäft entsprechend entwickelt. Im den EU 27-Staaten stiegen die Einzelhandelsumsätze im Dezember 2011 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um lediglich 0,1 Prozent. In der Eurozone gaben diese sogar – aufgrund starker Rückgänge in Südeuropa – um 1,6 Prozent nach. In Russland und Polen hingegen stiegen die Einzelhandelsumsätze.

Karsten Burbach, Head of Retail bei CBRE in Deutschland: „Wenn auch die Einzelhandelsumsätze in den einzelnen Ländern durchaus unterschiedlich verliefen, zeigt der Wettbewerb der Retailer um die Top-Flächen in den besten Lagen die grundsätzliche Zuversicht der Branche. Obwohl sich viele Kunden im europäischen Ausland zurückhielten, expandierte die Mehrheit der internationalen Konzerne 2011 konsequent weiter.“

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Ladenlokale Oldenburg: Trotz Center – Innenstadt Oldenburg weiterhin stark

Als haltlos erwiesen sich Befürchtungen, Kunden würden nach der Eröffnung der Oldenburger Schlosshöfe von nun an die Einkaufslagen der Innenstadt meiden und attraktive Filialisten nur noch im Center ihre Läden eröffnen. Im Gegenteil, Oldenburgs 1A-Lage ist attraktiver denn je, darauf weist das auf innerstädtische Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Maklerhaus LÜHRMANN in den aktuellen Citynews Oldenburg hin.

André Stark für Lührmann

ladenlokale oldenburg

Da ist sie wieder, die vermeintliche Bestätigung des Klischees, nichts werde so heiß gegessen, wie es zuvor gekocht wurde. Um im Bild zu bleiben: Zunächst hatten sich im Vorfeld der Oldenburger Schlosshöfe einige der Beteiligten sprichwörtlich den Mund verbrannt. Der Oberbürgermeister verlor sein Amt, eine Ratskoalition zerbrach und es wurden mehrere Klagen eingereicht. Kurzum, das ECE-Center stieß auf derart massiven Widerstand, dass selbst das Nachrichtenmagazin Der Spiegel anrückte, um über eine vermeintliche Provinzposse zu berichten. Jetzt, exakt ein Jahr nach der Eröffnung, sind die Wogen längst geglättet. Die Schlosshöfe, mit viel Tamtam und großem Marketingbudget gestartet, konnten sich in der Innenstadt als Angebotsergänzung etablieren. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Als haltlos erwiesen sich dahingegen etwaige Befürchtungen, die Kunden würden von nun an die gewachsene Innenstadtlage meiden und attraktive Filialisten nur noch im Center ihre Läden eröffnen. Im Gegenteil, Oldenburgs 1A-Lage ist attraktiver denn je. Der Rundlauf führt weiterhin von der Querstraße Heiligengeistwall über die Lange Straße bis zum Markt und von dort aus zurück über die parallel zur Langen Straße verlaufende Achternstraße zum Heiligengeistwall. Die Haupteinkaufszone erstreckt sich darüber hinaus noch immer über die Lange Straße und die Achternstraße. Nicht jeder Kunde erweitert nun plötzlich für das Center seine Tour. Viele wechseln noch so wie früher über die Querstraße Schüttingstraße von der Achternstraße in die Lange Straße. Erst recht niemand der Schlosshof-Besucher lässt die Innenstadt gänzlich außen vor. Der übliche Passantenstrom hat den ursprünglichen Radius des Laufs also lediglich um den Marktplatz erweitert.

Aus dem Kreise des Einzelhandels kommen derweil unterschiedliche Erfahrungsberichte. Manche Filialisten sind zufrieden mit ihren Umsätzen im Center, andere nicht. So weit, so unspektakulär. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang viel mehr das derzeitige Interesse einiger Centermieter nach Zusatzflächen in der innerstädtischen 1A-Lage. Nach einem Jahr in Oldenburg ist eine Vielzahl der befragten Einzelhändler vom Makrostandort überzeugt und bescheinigt insbesondere der 1A-Lage weiterhin großes Potential.

Der Einzelhandel ist seit jeher ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an der Hunte. Nicht nur, dass gleich mehrere Filialisten ihren Stammsitz im Umland haben, die Stadt ist spürbarer Mittelpunkt der Weser-Ems-Region. Wie vielen Mittelzentren gelingt es Oldenburg dank der Versorgungsfunktion für das ländlich geprägte Umland, überdurchschnittlich viel Kaufkraft anzuziehen. Zum Umsatz tragen die Oldenburger daher genauso bei, wie die Touristen auf der Durchreise zur Nordsee und die Bewohner des Einzugsgebiets. Nach aktuellen Berechnungen wird Oldenburg zudem bis voraussichtlich 2014 den Konkurrenten Osnabrück hinter sich gelassen haben und zur drittgrößten Stadt Niedersachsens aufsteigen, hinter Hannover und Braunschweig. Bis 2020 soll die Einwohnerzahl sogar auf über 170.000 Menschen anschwellen. Das wird sich auch im Einzelhandel bemerkbar machen, dessen Umsatz zuletzt bei über 1,2 Milliarden Euro jährlich lag. Das Interesse an Ladenlokalen in der innerstädtischen 1A-Lage ist schon jetzt hoch und die Mieten sind auf einem guten Niveau. Die Centereröffnung nahm hierauf keinen spürbaren Einfluss. Im Verlauf der letzten zehn Jahre stieg die durchschnittliche Spitzenmiete um rund 15 Prozent. Bis zu 88 Euro kann der Quadratmeter eines Ladenlokals in allerbester Lage und mit einzelhandelsgerechter Ausstattung aktuell an Miete kosten. Das nimmt auch Einfluss auf die Verkaufserlöse. Die Immobilienwerte in der Top-Lage stiegen in den letzten zehn Jahren um durchschnittlich 17,8 Prozent.

Das großzügige Gastronomie-Angebot in den Seitenstraßen sowie die oftmals hervorragend sanierte alte Bausubstanz sorgen für ein einladendes Stadtbild. Der Branchenmix ist weitgehend intakt und abwechslungsreich, neben den bekannten großen Filialunternehmen befinden sich noch einige alteingesessene regionale Anbieter wie Bruns, Hallerstede oder insbesondere Leffers. Das Textilhaus hat in den letzten Jahren in großem Umfang investiert und seine Flächen ausgebaut.

Aktuelles

Im Laufe des Jahres zieht die Müller Drogerie in ihren Neubau am ehemaligen Standort der Gothaer-Passage an der Achternstraße 9-10. Nach dem Abriss des …

 

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CBRE: 2011 leichter Rückgang bei Vermietungstätigkeit im deutschen Einzelhandel

-        Anzahl gemeldeter Vermietungen sinkt trotz robuster Handelskonjunktur im Jahresvergleich 2010/2011 leicht um 7,7 Prozent

-        Insgesamt wurden 2011 2.041 Mietvertragsabschlüsse registriert, was der Vermietungsleistung des Jahres 2009 entspricht

-        Berlin führt vor München und Frankfurt Liste der aktivsten Städte an

-        1A-Lagen hielten bei zumeist steigenden Mieten ihren Marktanteil

Martina Rozok für CBRE

Vermietungstätigkeit Einzelhandel Deutschland

Die Vermietungstätigkeit im deutschen Einzelhandel ist im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 Prozent zurückgegangen, Insgesamt wurden 2.041 Mietvertragsabschlüsse gemeldet. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Immobilienberatungsunternehmens CBRE hervor.

Berlin ist mit 180 Neuanmietungen unter den deutschen Einzelhandelsstädten weiter führend. Unter anderem haben die Shopping-Center-Entwicklungen Boulevard Berlin und Leipziger Platz zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen München mit 129 und Frankfurt/Main mit 121 gemeldeten Vertragsabschlüssen. Besonders rege war 2011 der Dortmunder Immobilienmarkt für Einzelhandelsflächen. Hier übernimmt die neue Thier-Galerie den Großteil des Vermietungsgeschehens.

Karsten Burbach, Head of Retail bei CBRE in Deutschland: „Wir waren über die insgesamt leicht rückläufige Entwicklung überrascht, weil wir dieses durch unsere eigene Vermietungstätigkeit zunächst nicht erwartet haben. Bei genauer Betrachtung ist die Entwicklung vor dem Hintergrund der guten Handelskonjunktur und steigender Mieten jedoch plausibel. Die Ursache liegt klar im Mangel an modernen und verfügbaren Flächen in Top-Lagen und ist zudem der Tatsache geschuldet, dass der Handel nicht in der Lage ist, jede Miete nachhaltig zu erwirtschaften.“

Bei Betrachtung der unterschiedlichen Lagen ist ein konstanter Marktanteil für die 1A-Lagen zu erkennen. Diese sind zwar unverändert begehrt, jedoch …

 

 

 

 

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CBRE: Internationale Filialisten starten Deutschland-Präsenz in Köln

-         Quiksilver, Neo by Adidas, Cotton On und Bershka sichern sich erste deutsche Stores in Kölner City

-         Spitzenmiete steigt auf 260 Euro pro Quadratmeter monatlich

-        Immobilienberatungsunternehmen CBRE stellt Einzelhandelsreport Köln vor

 

Martina Rozok für CBRE

Eröffnung von Pilotgeschäften internationaler Einzelhändler in Deutschland seit 01/2008

Köln – als Hochburg für konsumorientierten Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen – ist weiterhin einer der attraktivsten Einzelhandelsstandorte in Deutschland und für viele internationale Filialisten ein perfekter Standort um mit einer Präsenz in Deutschland zu starten. Dies geht aus dem aktuellen Einzelhandelsmarktreport des Immobilienberatungsunternehmens CBRE hervor. 

So haben sich aktuell Quiksilver, Neo by Adidas, Cotton On (alle Hohe Straße) und Bershka (Schildergasse) ihre ersten deutschen Stores in der Kölner City gesichert.

Thomas Nandzik, Leiter der Einzelhandelsvermietung bei CBRE in Köln: „Damit setzt sich der positive Trend der letzten Jahre fort: Nach Berlin ist Köln die wichtigste Anlaufstelle für internationale Newcomer in Deutschland. Diese haben insgesamt zu einer konstanten Entwicklung des Kölner Vermietungsmarkts für Einzelhandelsimmobilien 2011 beigetragen.“

Die Spitzenmiete liegt bei 260 Euro pro Quadratmeter monatlich und ist in der Schildergasse zu erzielen, gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 8,3 Prozent. Dies ist die bisher höchste Miete, die in Köln erzielt wurde, nicht zuletzt aufgrund der starken Nachfrage neuer Konzepte.

Insgesamt 33 neue Vermietungen wurden in den 1A-Lagen der Kölner City registriert. Dabei ist die Hohe Straße mit elf Vermietungen die stärkste Lage in der Kölner Innenstadt, gefolgt von der Ehrenstraße mit acht Vermietungen.

Herausragende Neuanmietungen sind dabei …

 

 

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COMFORT Städtereport Lübeck

Die Hansestadt Lübeck glänzt neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für die Region vor allen Dingen durch ihr geschlossenes und harmonisches Stadtbild, welches 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die vom Wasser geprägte Altstadt mit ihren rund 1.800 denkmalgeschützten Gebäuden, historischen Straßen und Gassen sowie dem Marktplatz ist nicht nur schön für das Auge und aus diesem Grund einer der wichtigsten touristischen Anziehungspunkte im Norden, sondern Keimzelle einer urbanen und sehr lebendigen Großstadt mit rund 210.000

 

Christine Kirscht für COMFORT

Miete Ladenlokale Lübeck

 

Lübeck ist in Bezug auf die Fläche die größte Stadt in Schleswig-Holstein und neben den weiteren Oberzentren Kiel und Flensburg einer der drei wichtigsten Einzelhandelsstandorte im Bundesland. Lübeck ist zudem das bedeutendste Wissenschafts-, Produktions- und Dienstleistungszentrum an der Ostsee und verfügt über den größten Fährhafen Europas.

Erfreulich ist die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, der insbesondere Mitte der 2000er durch eine Strukturkrise ausgelöst, eine Arbeitslosenquote von mehr als 20 % aufwies. Mit aktuell rund 11 % liegt die Arbeitslosigkeit immer noch deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 7,1 %, jedoch ist die Lübecker Wirtschaft in der Lage, die strukturelle Arbeitslosigkeit kontinuierlich weiter abzubauen. Ferner hat der dauerhafte Aufschwung am Arbeitsmarkt positive Effekte auf die Kaufkraft, die sich konstant verbessert (97,4 Quelle GFK 2011). Ein weiterer Indikator für die sozio-ökonomische Stabilität ist die demographische Beruhigung. Nach Jahren der massiven Abwanderung, haben sich die Bewohner wieder vermehrt für einen Verbleib entschieden. Die demographische Entwicklung ist per Saldo zwar noch leicht negativ, geht aber in den Bereich der Stagnation.

Der Einzelhandel in der Lübecker Innenstadt profitiert in hohem Maße von der touristischen Anziehungskraft der Stadt. Rund zehn Millionen Tagesgäste besuchen die Hansestadt pro Jahr. Im vergangenen Jahr hatte Lübeck rund 1,335 Millionen Übernachtungen zu verzeichnen, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 5,9 % bedeutet. Die Übernachtungs- und Tagestouristen weisen für den Einzelhandel ein sehr beachtliches wirtschaftliches Potential von rund 190 Mio. EUR auf.

Charakterisierung der 1A und 1B – Einzelhandelslagen

Breite Straße

• Die absolute 1A-Lage ist die Breite Straße im Bereich zwischen Kohlmarkt und Beckergrube
• Sehr hohe Passantenfrequenz
• Klassische Konsum- und Flaniermeile mit den wichtigsten Textil- und Schuhkonzepten; Karstadt, TK Maxx, Görtz, Esprit, H&M, Zara, Deichmann,
S. Oliver u. a.
• Einkaufen in Verbindung mit Kulturerlebnis (Markt inklusive Rathaus, Marienkirche, Thomas Mann´s Buddenbrookhaus, Niederegger u.a.)
• Neue Mieter: Breite Str. 53, Hallhuber; Breite Str. 55, E-Plus
• Aktueller Mietpreis liegt bei rund 100,- EUR / m² (80-120 m²-Ladenlokal, ebenerdig)

Königstraße

• 1B-Lage mit gemischtem Besatz
• Die Einkaufslage wird von der Lübecker Bevölkerung gut angenommen, ist aber kein relevanter Standort für die überregionalen Highstreet-Filialisten
• Standort der Königspassage, welche aber inzwischen mit deutlichen Problemen wie akutem Leerstand und sehr wenig Frequenz zu kämpfen hat

Kohlmarkt / Holstenstraße

• Zentrale 1B-Lage, Einfallstor in den Innenstadtbereich über Holstentor
• P&C Standort (COMFORT-HH / Centrum-Entwicklung), Karstadt Sport u.a.
• Stark frequentierte Lage, da Drehscheibe der Passantenströme und verkehrlich durch diverse Buslinien von Bedeutung – Lage ist zentralster Innenstadtbereich

Hüxstraße

• Klassische B-Lage mit sehr hohem Anteil an Dienstleistungen (Gastronomie, Friseure, Kunstschmiede u.a.). Hier sind viele lokale Akteure ansässig
• Charmante Lage, in die sich auch viele Touristen lenken lassen

Sandstraße

• Die Sandstraße konnte sich bisher nicht als Verlängerung der Breiten Straße durchsetzen
• Das Haerder-Center bildet den Auftakt der Sandstraße, muss sich aber als Einzelhandelsstandort noch positionieren und durchsetzen

Entwicklung und Perspektiven:

Peripherie:

2013/2014 wird auf dem ehemaligen Areal von …

 

 

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